Ein paar Grad plus!

Für das PendelMarionettenFestival 2012 entstand in zweijähriger Arbeit ein großes Gemeinschaftsstück unter dem Titel „Ein paar Grad plus“. Es handelte in einer Art Fabel von der Klimaerwär-mung, war sozialkritisch, satirisch und politisch. Das Stück wur-de nur einmal aufgeführt. Viele waren danach der Meinung, dass es das Potential für die Umsetzung in einen Spielfilm hätte. Deshalb haben Marlene Gmelin und Detlef Schmelz gemeinsam
mit der Filmemacherin Lilo Mangelsdorff ein Drehbuch erstellt und sich 2014 bei der Filmförderung Baden-Württemberg und Hessen beworben – beide Male  aber eine Absage bekommen.

Weil aber das Thema Klimawandel und Umweltzerstörung aktu-ell bleibt und weil gutes Puppenspiel den Betrachter nachhaltig zu berühren vermag, halten wir das Projekt weiterhin für wert, realisiert zu werden. Wir glauben, dass die Verzauberung und innere Berührung des Betrachters, wie wir sie vom intimen Mari-onettenspiel her kennen, auch in Verbindung mit dem Medium Film funktioniert aber viel mehr Menschen erreichen kann.

Aktuell zeichnen sich Fördermöglichkeiten ab und wir hoffen deshalb auf eine baldige Realisierung. Für die filmische Um-setzung werden neue Marionetten und Requisiten entstehen und das Drehbuch noch einmal überarbeitet.